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Gemeinsamer Jahresbericht der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke für das Jahr 2013

Seit beinahe 25 Jahren besteht die Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke, ein Zusammenschluss von sechs Bibliotheken, deren Aufgabe es ist, die gedruckten Werke des deutschen Sprach- und Kulturraums vom Beginn des Buchdrucks bis in die Gegenwart zu sammeln, zu erschließen, der Öffentlichkeit – auch digital – zur Verfügung zu stellen und für nachfolgende Generationen zu bewahren. Dabei wird zunehmend und in Einzelfallprüfungen das Erwerbungsprofil auf „Germanica“, also im Ausland in einer Fremdsprache erschienene Werke mit Bezug auf Deutschland, erweitert. Die zahlreichen Digitalisierungsaktivitäten und die Verfügbarkeit in anderen Bibliotheken beeinflussen dabei stets auch die Kaufentscheidungen.

Die chronologisch nach Zeitsegmenten gegliederte Sammeltätigkeit verteilt sich wie folgt auf die Partnerbibliotheken innerhalb der AG SDD:

1450-1600Bayerische Staatsbibliothek, München (BSB)
darüber hinaus: Notendrucke bis 1800
1601-1700Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel (HAB)
1701-1800Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB)
1801-1870Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main (UB Frankfurt)
1871-1912Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (SBB-PK)
darüber hinaus:Landkarten und Zeitungen seit 1801
Notendrucke von 1801 bis 1945
Ab 1913Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig und Frankfurt am Main (DNB)

Das Jubiläum zum 25-jährigen Bestehen der Sammlung Deutscher Drucke wird am 17. September 2014 mit einem Festakt und der Eröffnung einer Ausstellung in den Räumen der Bayerischen Staatsbibliothek gefeiert. Die Ausstellung mit dem Titel „Es gibt immer noch ein Buch – Bücher von 1450 bis heute zum 25-jährigen Jubiläum der Sammlung Deutscher Drucke“ präsentiert vom 17. September bis 7. November 2014 das breit gefächerte Sammelspektrum der Sammlung Deutscher Drucke. Gezeigt werden sollen Erwerbungen jenseits des Mainstreams, also dessen, was zu früheren Zeiten nicht unbedingt in Bibliotheken gesammelt wurde. Daneben werden auf der Website der AG SDD in einer virtuellen Ausstellung Bilder und Beschreibungen der ausgewählten Exponate mit weiterführenden Informationen gezeigt.

Jahresbericht 2013

Der Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke liegt in den Jahren 2014 und 2015 bei der Bayerischen Staatsbibliothek München. Dieser Bericht wurde von der vorsitzenden Bibliothek erstellt und basiert auf den Jahresberichten der sechs Partnerbibliotheken.

Finanzielle Situation

Tab. 1: Übersicht der Erwerbungsausgaben 2012 und 2013 in EUR

2012

2013

BSB München130.198214.007
HAB Wolfenbüttel197.600130.630
SUB Göttingen128.794168.981
UB Frankfurt108.663104.786
SBB-PK Berlin84.911109.659
DNB113.716123.748
Summe763.882851.811

Für die Bayerische Staatsbibliothek München (BSB) standen dank der großzügigen Förderung durch die Carl Friedrich von Siemens Stiftung im Berichtsjahr wieder Mittel über 200.000 Euro zur Verfügung. Hinzu kamen Mittel aus dem Bibliotheksetat, der allerdings nach wie vor erheblich vorbelastet ist durch die 2010 erworbenen Fugger-Bücher sowie durch die hochpreisige Erwerbung der Gitarristischen Sammlung Fritz Walter und Gabriele Wiedemann, die gleichfalls SDD-relevante Drucke enthält. Auch 2013 war es wieder möglich, intensiv im Antiquaria-Bereich tätig zu werden, wobei sich die Erwerbung seltener Spitzenstücke als zunehmend schwierig erweist: Angebote derartiger Raritäten sind einerseits nicht häufig auf dem Antiquariatsmarkt zu finden, andererseits befinden sich zahlreiche Ausgaben deutscher Drucke des 16. Jahrhunderts bereits mit einem oder mehreren Exemplaren im umfangreichen Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek oder sind in anderen Bibliotheken gut greifbar, oft auch digital verfügbar. Des Weiteren bewegen sich die Kaufsummen für unikal vorliegende Drucke häufig im exorbitant hochpreisigen Rahmen. Dennoch konnten einige seltene und entsprechend teure Stücke erworben werden. Daneben gelang es aufgrund gezielter Direktangebote oder auf inländischen Auktionen, zahlreiche einschlägig interessante Angebote im niedrigen Preissegment wahrzunehmen, was sich im Vergleich zum Vorjahr in einem niedrigeren Durchschnittspreis je bibliographischer Einheit niederschlägt (s. Tabelle 3). Die auch für seltene oder unikale Werke des 16. Jahrhunderts zu beobachtende Preissteigerung betrifft insbesondere auch die Erwerbung der Drucke des 15. Jahrhunderts. Sofern noch nicht in der umfangreichen Inkunabelsammlung der BSB oder in Deutschland nachgewiesene deutsche Drucke überhaupt auf dem Markt angeboten werden, handelt es sich häufig um seltene und entsprechend hochpreisige Stücke. Entsprechend konnten die bereitgestellten Erwerbungsmittel diese Preissteigerungen auf dem Antiquaria-Buchmarkt in aller Regel nicht auffangen, was sich in der – im Vergleich zu früheren Jahren – geringen Zahl an erworbenen deutschen Titeln ausdrückt. Vergleichsweise zahlreich hingegen waren die Erwerbungen ausländischer Inkunabeln. Würde man diese ersten Druckerzeugnisse in Gänze als Erwerbungen für die Sammlung Deutscher Drucke hinzuzählen, so wären Mittel in Höhe von insgesamt 269.809 Euro aufgewendet worden.

Der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (HAB) stand im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr, in welchem Sondermittel bewilligt worden waren, nur eine deutlich geringere Summe für die Arbeitsstelle Sammlung Deutscher Drucke 1601–1700 zur Verfügung, wodurch die Anzahl der angekauften Werke (im Vergleich zu 2013 mehr als 17% weniger) sank und weitgehend auf den Ankauf von Spitzenstücken verzichtet werden musste. Mittels des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts „Kulturtransfer und kultureller Austausch“ sowie mit Mitteln der Wittchow-Aschoff-Stiftung und der Curt Mast–Jägermeister-Stiftung konnten einzelne Werke aus dem 17. Jahrhundert angekauft werden. Insgesamt liegt der Durchschnittspreis für Erwerbungen (s. Tabelle 3) im Vergleich zu 2013 mit rund 490 Euro zwar deutlich unter dem Wert des Vorjahres (588 Euro), übertrifft aber immer noch die zum Teil beträchtlich niedrigeren Werte früherer Jahre (2010: 244 Euro). Aus dem breiten antiquarischen Angebot konnte für das 17. Jahrhundert erneut eine größere Zahl von Unikaten bzw. bislang nicht im VD17 nachgewiesenen Drucken erworben werden, für mehr als 60 Prozent der Erwerbungen fehlte im VD17 bislang ein Nachweis.

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) konnte im Berichtsjahr den Großteil der aufgrund der Generalrevision 2010–2011 und der schwierigen Lage auf dem Antiquariatsmarkt im Jahr 2012 nicht verausgabten Mittel für Erwerbungen ausgeben: Zusätzlich zum Jahresetat wurden für 28.981 Euro Titel für die Sammlung Deutscher Drucke 1701–1800 gekauft. Die noch vorhandenen Restmittel werden im Jahr 2014 verausgabt werden können. Um die für das 18. Jahrhundert relevanten Titel auf Auktionen und im Antiquariatshandel erwerben zu können, musste das Kostenlimit etwas angehoben werden: Im Jahr 2013 liegt der durchschnittliche Preis eines erworbenen Titels bei 597 Euro (s. Tabelle 3), was der bislang höchste Durchschnittswert ist und einer Preissteigerung zum Vorjahr von ca. 27,5% gleichkommt. Der Hauptgrund für diese Steigerung des Durchschnittspreises ist in der verstärkten Erwerbung von sehr seltenen und teilweise reicher illustrierten Werken mit einem Preis von über 1.000 Euro zu sehen.

Die zur Verausgabung zur Verfügung stehende Gesamtsumme für Erwerbungen im Bereich Sammlung Deutscher Drucke 1800–1870 der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main, (UB Frankfurt) weicht geringfügig von der Summe des Vorjahres ab und ist damit weiterhin auf hohem Niveau stabil. Der Durchschnittspreis ist gegenüber dem Vorjahr wieder etwas gestiegen, da im Berichtsjahr verstärkt Buchauktionen als Bezugsquelle genutzt wurden und dort die Durchschnittspreise höher als bei den Antiquariatskäufen lagen. Im Gegensatz zum Vorjahr spielten Käufe über Privatpersonen eine deutlich geringere Rolle.

Das Erwerbungsgeschehen in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (SBB-PK) wurde wiederum im Berichtsjahr 2013 durch eine späte Freigabe des Erwerbungsetats und ein geringes Etatvolumen negativ beeinflusst. Die normale Erwerbung konzentriert sich so auf die mittleren beiden Quartale, hinzukommen ggf. einzelne hochpreisige Erwerbungen zum Jahresende.

Im Sinne des gesetzlich festgelegten Sammelauftrags der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig und Frankfurt am Main (DNB) ist ihr jährlicher Gesamtzuwachs zugleich ein Zuwachs für die Sammlung Deutscher Drucke. Den größten Teil erhält sie kostenlos im Rahmen der Pflichtablieferung. Die Höhe der Erwerbungsmittel für retrospektive Bestandsergänzungen sowie für die Exilsammlungen der Jahre 1933–1945 ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen, sodass wiederum die Bestandsergänzungen, auch im Bereich der Musik, kontinuierlich weitergeführt wurden..

Zugang

Tab. 2: Übersicht über den Gesamtzugang einschl. Bestandsübernahmen und Geschenken 2012 und 2013

Bibliografische Einheiten (BE)

Physische Einheiten (PE)

2012

2013

2012

2013

BSB München7914963125
HAB Wolfenbüttel336272284225
SUB Göttingen277345300402
UB Frankfurt9589759441.016
SBB-PK Berlin7981.0578781.148
DNBk.A.k.A.858.267*947.474*

*Gesamtzuwachs 2012 bzw. 2013. Die DNB ist eine Institution mit zwei Standorten: Leipzig und Frankfurt am Main. Die Standorte weisen einen gemeinsamen Zuwachs aus, inklusive der Online-Publikationen.

Die Zählung nach physischen Einheiten entspricht der Deutschen Bibliotheksstatistik und bezeichnet die einzelnen Bände. Wegen der in früheren Jahrhunderten oft üblichen Sammelbände mit mehreren Werken übertrifft die Zahl der bibliographischen Einheiten oftmals deutlich die Zahl der physischen.

Tab. 3: Übersicht über die durchschnittlichen Ausgaben je Bibliografischer Einheit in EUR

2012

2013

BSB München1.6481.436
HAB Wolfenbüttel588480
SUB Göttingen468597
UB Frankfurt113136
SBB-PK Berlin176194
DNB26*19*

*Durchschnittspreis je PE für retrospektive Lückenschließungen und Ergänzungen der Exilsammlungen.

Insgesamt gesehen war das Angebot im in- und ausländischen Antiquariatshandel ausgesprochen gut, jedoch konnten wie im Vorjahr auch 2013 auf dem Antiquariatsmarkt nicht unerhebliche Preissteigerungen im Bereich qualitativ hochwertiger und seltener Titel beobachtet werden, die durch die zur Verfügung stehenden Erwerbungsmittel häufig nicht aufgefangen werden konnten. Unabhängig davon lässt sich aber wie auch schon in den Vorjahren konstatieren, dass die durchschnittlichen Ausgaben pro bibliographischer Einheit umso höher sind, je älter die erworbenen Titel sind (s. Tabelle 3), obwohl die BSB für ihr Zeitsegment im niedrigen Preissektor (bis 2.000 Euro) erfolgreich war, die HAB aufgrund der geringeren zur Verfügung stehenden Summe für Ankäufe den gesamten Hochpreisbereich nicht wahrnehmen konnte und die SUB Göttingen verstärkt Erwerbungen im oberen Preissegment ab 1.000 Euro tätigte. Erworben wird auf Buchauktionen und im Antiquariatshandel. Der Ankauf von Privatpersonen spielt nach wie vor eine untergeordnete Rolle, ist aber aufgrund von Geschenken oder Spenden dennoch nicht zu unterschätzen. Auf den Auktionen vertreten sich die Bibliotheken gegenseitig und nehmen auch gern Gebote für andere Bibliotheken und Institutionen wahr (s. Tabelle 4). Es ist ausdrücklich gewünscht, dass von dieser Möglichkeit verstärkt Gebrauch gemacht wird, da so verhindert werden kann, dass zwei Institutionen auf ein und dasselbe Los bieten und so den Preis für ein Werk unnötig in die Höhe treiben.

Tab. 4: Regionale Zuständigkeiten auf Auktionen

AuktionshausOrtVertretung durch
BassengeBerlinSBB
Hartung & HartungMünchenBSB
Hauff & AuvermannBerlinSBB
Hauswedell & NolteHamburgSUB
Jeschke Van VlietBerlinSBB
Ketterer KunstHamburgHAB
KlittichBraunschweigHAB
Nosbüsch & StuckeBerlinSBB
ReissKönigstein/Ts.UB Ffm
Zisska & SchauerMünchenBSB

Im Berichtsjahr konnten die Kontakte mit dem Antiquariatshandel, im Besonderen mit dem Verband Deutscher Antiquare (VDA), weiter intensiviert und für 2014 eine gemeinsame Veranstaltung geplant werden. Die im Rahmen der AG Altes Buch und unter Leitung der Wolfenbütteler Referentin der AG SDD innerhalb der Sektion 4 des DBV ins Leben gerufene Unterarbeitsgruppe zu Fragen der antiquarischen Erwerbung tagte im Berichtsjahr zum Thema der Verbesserung der Zusammenarbeit von Antiquariatshandel und Bibliotheken. Begonnen wurde mit der Aktualisierung der Empfehlungen für den gemeinsamen Geschäftsverkehr, die zusammen mit der HAAB Weimar, dem VDA und der AG Antiquariat und Versandbuchhandel beim Börsenverein diskutiert und als Empfehlung für den Geschäftsverkehr zwischen Antiquariaten und Auktionshäusern sowie Bibliotheken verabschiedet werden soll.

Verteilung nach Fachgebieten

Wie bereits in den vergangenen zwei Jahren dominiert für das 16. Jahrhundert im Berichtsjahr mit 53,6% eindeutig das Fach Theologie, gefolgt von den Fächern Klassische Philologie (13,6%) und mit einigem Abstand Philosophie, Medizin, Geschichte und Musik.

Auch für das 17. Jahrhundert bildet wiederum die Theologie einen Schwerpunkt mit gut 40% aller Ankäufe, überdurchschnittlich gut vertreten sind Politik und Geschichte mit annähernd 22%, was wiederum auf ein intensives Angebot von größtenteils sehr seltenen deutschsprachigen Flugschriften aus dem schwedischen Handel und auf den Münchener Auktionen zurückzuführen ist.

Für das 18. Jahrhundert dominiert wie auch schon im Vorjahr wiederum die deutsche Philologie, gefolgt von Theologie und Geschichte.

Im Zeitraum 1801–1870 liegt der Schwerpunkt bei den Erwerbungen ebenfalls auf der deutschen Philologie (überwiegend belletristische Titel) sowie mit beträchtlichem Abstand auf der Theologie sowie Geschichte. Die im Durchschnitt teuersten Werke wurden im Bereich Politik erworben, der dieses Mal vor der Medizin und der Geographie liegt.

Für den Zeitraum 1871–1912 liegt, bezogen auf die Summe der verausgabten Mittel, auch in diesem Jahr wieder die Fachgruppe Geographie an erster Stelle. Dies spiegeln die Erwerbungen der Kartenabteilung im SDD-Segment wider, ebenso wie das drittplatzierte Fach Musik, Theater, Tanz, Film der Musikabteilung. Die Bereiche deutsche Philologie und Archäologie, Geschichte, Kulturgeschichte sowie Technik sind wie üblich stark vertreten.

Tab. 5: Systematische Verteilung der Erwerbungen (Kauf) auf die Fachgebiete der Deutschen Bibliotheksstatistik in bibliografischen (BE) und physischen (PE) Einheiten im Berichtsjahr 2013

BSB
(1450-1600)

HAB
(1601-1700)

SUB
(1701-1800)

UB Ffm
(1801-1870)

SBB-PK
(1871-1912)

BE

BE

PE

BE

PE

BE

BE

PE

BE

PE

Allgemeines2200113952501613
Philosophie7766754433
Psychologie0000004400
Religion u. Theologie826797114485689894746
Erziehung, Bildung,
Unterricht
001177303022
Soziologie, Gesellschaft,
Statistik
4411670011
Politik, Öffentl.
Verwaltung, Militär
3323442214171717
Wirtschaft, Arbeit,
Tourismusindustrie
00115591055
Recht332222111944
Natur, Naturwiss. allg.0044445411
Mathematik001121131411
Physik, Astronomie0077432311
Chemie, Alchemie1134223300
Geowissenschaften,
Bergbau
1122442100
Biologie0011719162044
Medizin,
Veterinärmedizin
751516182129281111
Technik, Grundlagen11002128283635
Agrar- und Forstwiss.,
Haushalts- u. Ernährungswiss.,
Lebensmitteltechnologie
1100232341402020
Architektur, Bildende
Kunst, Photographie
00222281299
Musik, Theater, Tanz,
Film
653322466666
Sport, Spiele00110014121111
Allgem. u. Vergleichende
Sprach- u. Literaturwiss.
1111004422
Englische Sprach- u. Literaturwiss.0000324799
Deutsche Sprach- u. Literaturwiss.1127286474225235195187
Romanische Sprach- u. Literaturwiss.0022131425242320
Klassische Sprach- u.
Literaturwiss.
2317813776822
Slawische u. baltische
Sprach- u. Literaturwiss.
0000004486
Sprach- u. Literaturwiss. sonstiger Sprachen00001110666
Archäologie, Geschichte551516232699975351
Geographie, Heimat- u. Länderkunde, Reisen,
Atlanten, Volks- u. Völkerkunde
1122141216161313
Sonstiges0000000000
Summe147125225272283341771800566546

(Für die DNB liegen hierzu keine Angaben vor.)

*Bei Sammelbänden erfolgt die Fachzuteilung jeweils nach dem ersten Band.

Tab. 6: Verteilung der Erwerbungsausgaben in EUR auf die Fachgebiete der Deutschen Bibliothekstatistik 2013

DBS-Fachgebiet

HAB
(1601-1700)

SUB
(1701-1800)

UB Ffm
(1801-1870)

SBB-PK
(1871-1912)

Allgemeines 09.6154.6501.869
Philosophie2.0402.272526362
Psychologie005690
Religion und Theologie38.16212.7877.3752.823
Erziehung, Bildung, Unterricht1.5022.0433.48166
Soziologie, Gesellschaft, Statistik  7063.297065
Politik, Öffentl. Verwaltung, Militär12.8154.0604.4361.830
Wirtschaft, Arbeit, Tourismusindustrie4.5024.1351.932733
Recht791,1.015962175
Natur, Naturwiss. allgemein3.3001.05568041
Mathematik1.9408761.59935
Physik, Astronomie4.6645.455301229
Chemie, Alchemie2.6808452370
Geowissenschaften, Bergbau6263.0881000
Biologie1.37119.8083.724389
Medizin, Veterinärmedizin13.4977.1068.7842.137
Technik, Grundlagen02041.8063.954
Agrar- u. Forstwiss., Haushalts- u.
Ernährungswiss., Lebensmitteltechnol.
015.3916.2251.854
Architektur, Bildende Kunst, Photographie17577802.3341.822
Musik, Theater, Tanz, Film1.8831.7534029.743
Sport, Spiele4.50002.9321.265
Allgem. u. Vergleichende Sprach- u. Literaturwiss.770835312
Englische Sprach- u. Literaturwiss.02.860757259
Deutsche Sprach- u. Literaturwiss.15.94930.14127.05414.015
Romanische Sprach- u. Literaturwiss.1.2238.9252.0752.938
Klassische Sprach- u. Literaturwiss.3.2744.3451.16750
Slawische Sprach- u. Literaturwiss.00519259
Sprach- u. Literaturwiss.sonstiger Sprachen08501.131677
Archäologie, Geschichte11.45315.78913.4515.719
Geographie, Heimat- und Länderkunde, Reisen,
Atlanten, Volks- und Völkerkunde
1.91610.4864.74435.787
Sonstiges00,0000
Summe130.628168.981104.78889.408

(Für die BSB München und die DNB liegen hierzu keine Angaben vor.)

Ausgewählte Erwerbungen

1450-1600 BSB München

  • Elias Hoffmann und Heinrich Wirich: Stamm vnd Wappenbüchlein. Von allerhand schöner vnd Kunstreicher Helmdecken vnd Zierden […]. Frankfurt am Main: Peter und Jakob Schmidt, 1592. Einzig nachweisbares Exemplar dieses Stammbuchs mit 21 Wappenvordrucken; bislang nicht im VD 16 nachgewiesen

    .

  • Dubravius, Jan: Theriobulia Joannis Dubrauii Iurisconsulti & Equitis aurati de Regiis praeceptis. Nürnberg: Friedrich Peypus, 1520. Eines von zwei bekannten Exemplaren der ersten Ausgabe eines Tschechischen Fabelbuchs in lateinischen Versen des späteren Bischofs von Olmütz, das für die Ausbildung des Königs von Böhmen gedacht war; bislang nicht in Deutschland vorhanden und als Bavaricum nicht im VD 16 verzeichnet.
  • Im Landtag … hatt sich ein E. L. diss Fürstenthumbs Steyr, auff der Fürstlichen Durchleucht Herrn Carolen, Ertzhertzogen zu Osterreich, … Vnsers gnädigisten Herrn vnd Landtsfürsten, begern zu vnterhaltung des Kriegswesens, an diess Landts gränitzen vnnd auch damit die bewilligten püxenschützen an stat des dreissigisten manns, wo dieselben in fürfallender feindts not, auffzumanen vonnöten, ins wartgeldt gebracht. Graz: [Zacharias Bartsch], 20. März 1567. Extrem seltener und bibliographisch bislang nicht nachweisbarer Einblattdruck aus Graz über die Beschlussfassung des Steirischen Landtags

    .

  • Breviarium Eystetense [II, 1-8]. [Würzburg: Georg Reyser, ca. 1484]. Pars aestivalis eines Eichstätter Breviers, die das vorhandene Exemplar im Bestand der BSB vortrefflich ergänzt, sodass nunmehr beide Teile vollständig in einer Institution in Deutschland greifbar sind.
  • Zwei zusammengebundene Ingolstädter Notendrucke des Verlegers Gregor Haenlin aus dem Jahr 1620 enthalten einen Band mit Kirchengesängen zur Passion nach neuerem römischem Vorbild („Cantus ecclesiasticus sacrae historiae Passionis Domini Nostri Iesu Christi“) und ein Chorbuch mit vierstimmigen Falsobordone-Gesängen, die für Gottesdienste und Prozessionen verwendet werden konnten („Falsibordones Romani Seu Modi Respondendi Officiatori Canenti Vesperas & Missam“; RISM A I, AN 944).

Titeblatt von Elias Hoffmann: Stamm- und Wappenbüchlein Elias Hoffmann: Stamm- und Wappenbüchlein. Von allerhand schöner und Kunstreicher Helmdecken und Zierden […]. Frankfurt am Main: Peter und Jakob Schmidt, 1592. BSB München

Elias Hoffmann: Stamm- und Wappenbüchlein. Von allerhand schöner und Kunstreicher Helmdecken und Zierden […]. Frankfurt am Main: Peter und Jakob Schmidt, 1592. BSB München

1601-1700 HAB Wolfenbüttel

  • Caprimulgus Ridiculantius: Der Recht außgemusterte und wohl-qualificirte Polischinello. Leipzig: Hoffmann 1695. Signatur HAB: Xb 12° 74. Außerordentlich seltene Erzählsammlung. In der Tradition der typischen barocken Exempelsammlungen werden unter den aus Christian Weises Poeten-Zunft bekannten Pseudonymen eines Caprimulgus und Ridiculantius von einem bislang nicht identifizierten Verfasser „allerhand verwunderungs-volle und recht possirliche Begebenheiten“ erzählt zum Zweck des Zeitvertriebs, der Erbauung, aber auch der Belehrung.
  • Warhaffte Contrafactur. Eines newen Wunderzeichens/ so den 18. Aprilis An. 1631. zu Franckfurt an der Oder von Menniglich gesehen worden. [Ohne Ort] 1631. HAB: Xb FM 301. Bislang unbekannt gebliebenes Flugblatt über das im 17. Jahrhundert mehrfach beschriebene Phänomen der sogenannten Nebensonnen, die man gemeinhin als Zeichen des „Göttlichen Willens und Vorhabens dessen Gnaden und Zornes“, wie es in dem Text heißt, betrachtete. Das auf einer deutschen Auktion ersteigerte Blatt beschreibt Nebensonnen, Rauchwolken und Regenbögen, die unmittelbar nach der Eroberung der Stadt Frankfurt an der Oder durch die Schweden im April 1631 am Himmel zu beobachten waren.

Titelbaltt Caprimulgus Ridiculantius: Der Recht außgemusterte und wohl-qualificirte Polischinello Caprimulgus Ridiculantius: Der Recht außgemusterte und wohl-qualificirte Polischinello. Leipzig: 1695, Frontispiz, aus den Neuerwerbungen der HAB Wolfenbüttel

Caprimulgus Ridiculantius: Der Recht außgemusterte und wohl-qualificirte Polischinello. Leipzig: 1695, Frontispiz, aus den Neuerwerbungen der HAB Wolfenbüttel

1701-1800 SUB Göttingen

  • Antretter, Thadaeus Carl: Kleines Theater-Taschenbuch, enthaltend ein Verzeichniß des Personals der deutschen Schauspielergesellschaft […]. Salzburg: Duyle, 1797. Kein weiteres Exemplar über den Karlsruher Virtuellen Katalog nachweisbar.
  • Du Coudray, Alexandre-Jacques: Reisegeschichte des Grafen von Falckenstein. Nach der zwoten verbesserten Auflage übersetzt. Prag: Schönfeld, 1777. Keini anderer Nachweis in deutschen Bibliotheken zu ermitteln.
  • Kerndörffer, Heinrich August: Die Familie von Bardenstern: Ein historisches Gemählde aus der würklichen Welt. Leipzig: Schubarth, 1794. Erste Ausgabe, die über den KVK nicht nachgewiesen ist.
  • [Anonym]: L’Art de la cuisine recherchée ou nouvage recueil des mets les plus delicats a la portée de tout le monde et devenu un talents de bonne compagnie. Leipzig: Reinicke et Hinrichs, 1799. Kein Nachweis über den KVK zu ermitteln.
  • [Anonym]: Neues Wein-Büchlein, Nach hiesiger und umligender Landschafften Müntz und Maß eingerichtet. Lindau: Egg, 1720. Kein Exemplar über den KVK nachweisbar.
  • Lesage, Alain Rene: Der Hinckende Teufel, Des berühmten Monsr. Le Noble: In einem sehr angenehmen Roman […]. Cöln: Marteau, 1711. Seltene Ausgabe, über den KVK nicht zu ermitteln.

Titelblatt von Alain Rene Lesage: Der hinckende Teufel Aus dem Zugang der SUB Göttingen: Alain Rene Lesage: Der hinckende Teufel, Des berühmten Monsr. Le Noble: In einem sehr angenehmen Roman […]. Cöln: Marteau, 1711

Aus dem Zugang der SUB Göttingen: Alain Rene Lesage: Der hinckende Teufel, Des berühmten Monsr. Le Noble: In einem sehr angenehmen Roman […]. Cöln: Marteau, 1711

1801-1870 UB Frankfurt

  • Die Brustkrankheiten, oder guter Rath und sichere Hülfe bei den Beschwerden und Krankheiten der Brust, als Katarrh, Engbrüstigkeit, Schwindsucht, Blutspeien u. s. w.: nebst Angaben sich davor zu schützen. Vom Verf. des freundlichen Rathgebers bei Verdauungsbeschwerden. Leipzig: Hartleben, 1822. Signatur: 18/27121. Anonym erschienener Ratgeber zum gesunden Leben „bei […] Beschwerden und Krankheiten der Brust“, der u.a. die Wahl der passenden Wohnung und geeignete Kleidung beschreibt sowie Empfehlungen zum richtigen Atmen und Schlafen gibt. Eingestreut sind diverse Rezepte zur Gesundheitsförderung.
  • Jügel, Carl: Das namenlose Taschenbüchelchen: ein humoristisches Vielliebchen. Als Manuscript gedruckt. Frankfurt am Main: Krebs-Schmitt, 1854. Signatur: 18/27520. Carl Jügel (1783–1869), Buchhändler und Verleger in Frankfurt, versammelte im „Taschenbüchelchen“ launige und durchaus selbstironische „Betrachtungen der literarischen und politischen Verhältnisse der Zeit“ (lt. Auktionskatalog).
  • Langer, Sebastian [mutmaßlicher Ill.]: Die bedeutendsten Götter der Griechen und Roemer in vierzig Abbildungen. Wien: Im v. Reillischen Kunstwerke Verschleiß Comtoir, 1807, Signatur: 18/27498. Einen systematisierenden Überblick über die verzweigte antike Götterwelt von Aelos bis Vulkan bietet dieses nur aus Illustrationen bestehende Werk des vornehmlich in Wien tätigen Kupferstechers Sebastian Langer (1772–1841). Götter „vom ersten Range“, vom „zweyten Range“ sowie Halbgötter prägen sich durch die jeweils beigefügten Attribute gut ein.

Bild von Sebastian Langer: Die bedeutendsten Götter der Griechen und Roemer in vierzig Abbildungen. Sebastian Langer: Die bedeutendsten Götter der Griechen und Roemer in vierzig Abbildungen. Wien: Im v. Reillischen Kunstwerke Verschleiß Comtoir, 1807, aus dem Bestand der UB Frankfurt

Sebastian Langer: Die bedeutendsten Götter der Griechen und Roemer in vierzig Abbildungen. Wien: Im v. Reillischen Kunstwerke Verschleiß Comtoir, 1807, aus dem Bestand der UB Frankfurt

1871-1912 SBB-PK Berlin

  • Nur in kleiner Auflage erschienen und damit selten ist die Höchste Heidnische Seligkeit von Arthur Roessler mit Jugendstil-Buchschmuck von Raphael Kirchner (München: Schupp, 1900)

    .

  • Bunyan, John: The pilgrim’s progress. Transl. into Otyihereró […] by H. Brincker. Berlin: Unger, 1873 (= Ouyenda ua mukriste kondundu ya Zion). Eine der klassischen christlichen Glaubenslehren zum Einsatz bei der Mission in den deutschen Kolonien in Afrika.
  • Schlesische musikalische Blumenlese. IItes Heft. Breslau: Grasses Erben und Barth (o. VN) 1801, 4 Bll., 26 S. qu-fol. (Signatur 55 NA 3766-2). Es handelt sich um einen bedruckten Original-Seideneinband mit dreiseitigem Goldschnitt und schöner bunter Titelvignette als Kupferstich, der wegen seiner Aufmachung besonders wertvoll ist. Der Band enthält von heute unbekannten Komponisten Vokalwerke mit und ohne Klavierbegleitung und Werke für Klavier solo

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  • Als besondere Erwerbungen für die Zeitungsabteilung sind im Jahr 2013 der Kauf der Haude- und Spenerschen Zeitung auf Mikrorollfilm sowie der Originalband der Charlottenburger Zeitung aus dem Jahr 1880 zu nennen

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Titelblatt von Schlesische musikalische Blumenlese. Schlesische musikalische Blumenlese. IItes Heft. Breslau: 1801 – mit einem bedruckten Original-Seideneinband mit dreiseitigem Goldschnitt und handkolorierter Titelvignette in der SBB-PK Berlin

Schlesische musikalische Blumenlese. IItes Heft. Breslau: 1801 – mit einem bedruckten Original-Seideneinband mit dreiseitigem Goldschnitt und handkolorierter Titelvignette in der SBB-PK Berlin

1913ff. DNB

  • In England nachgedrucktes Flugblatt der „Weißen Rose“: Manifest der Münchner Studenten / [Weiße Rose]. London: Political Warfare Executive, 1943

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  • Drei Kinderbücher mit beweglichen Figuren, gestaltet von Kurt Michael Plowitz (1912-1969), Illustrator, Kinderbuchautor und Designer.

    Er musste 1939 in die USA emigrieren: Hi-ho, the merry-go-round horse; Bo-Bo, the clown; Lu-Lu, the duck … / story of Porter, Pictures of Chollick. Designed by Plowitz. New York, NY: Capitol Publ. Comp., 1948.

  • Extrem seltenes, vollständiges Kinderbuch von Hans A. Rey mit vorausgestanzten und entnehmbaren Spielfiguren: Rey, Hans A.: Uncle Gus’s Circus. Boston, Mass.: Houghton Mifflin, 1942

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  • Mehrsprachiges Liederbuch mit russischen, deutschen, englischen und französischen Beiträgen, in dem u.a. Noten von Hanns Eisler und Texte von Erich Weinert enthalten sind: My poem: Sbornik pesen = We sing = Wir singen. Moskva: Muzgiz, 1938

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  • Dreisprachiges Kochbuch mit Beiträgen in deutscher, englischer und hebräischer Sprache: Meyer, Erna: Wie kocht man in Erez Israel. Tel Aviv: Histadruth Nashim Zionioth, ca. 1936

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Erschließung und Digitalisierung

Alle Neuerwerbungen der AG SDD sowie die Digitalisate von Ausgaben der jeweiligen Zeitsegmente werden kontinuierlich in den lokalen OPACs der beteiligten Bibliotheken nachgewiesen und in die Datenbanken der Bibliotheksverbünde übernommen. Zeitschriften und Schriftenreihen werden darüber hinaus in der ZDB nachgewiesen. Damit stehen diese Titelaufnahmen über das Internet weltweit zur Verfügung. Ergänzend dazu werden die Neuzugänge jeweils in fachspezifischen Datenbanken verzeichnet: Inkunabeln werden im BSB-Inkunabelkatalog[1],im Inkunabel-Census für die Bundesrepublik Deutschland des 15. Jahrhunderts[2] bzw. auch im Incunabula Short Title Catalogue (ISTC)[3] nachgewiesen. Die Drucke des 16., 17. und 18. Jahrhunderts werden in den nationalbibliographischen Verzeichnissen der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16., 17. bzw. 18. Jahrhunderts, VD 16,[4] VD 17[5] und VD 18,[6] verzeichnet. Die Erschließung der Musikdrucke erfolgt zusätzlich im Répertoire International des Sources Musicales,[7] von Karten und Atlanten der SBB-PK in der IKAR-Altkartendatenbank (Landkartendrucke vor 1850)[8].

Seit mehreren Jahren wird die Einführung des internationalen Erschließungsstandards Resource Description and Access (RDA) im deutschsprachigen Bibliothekswesen vorbereitet. Erarbeitet werden Anwendungsregeln für den deutschen Sprachraum, um Sachverhalte zu klären, die im Standard nicht explizit festgelegt sind. Da Normdaten bereits 2014 nach RDA erfasst werden sollen, hat sich eine Arbeitsgruppe intensiv mit diesem Themenfeld befasst. Für die praktische Erprobung wurde ein Testbereich im Katalogisierungssystem der Deutschen Nationalbibliothek eingerichtet, der von allen Projektpartnern genutzt werden kann. Außerdem wurde ein Schulungskonzept entwickelt und in einer Vielzahl von Vorträgen und Workshops über den aktuellen Projektstand informiert. Dazu gehörte auch ein Informationstreffen „RDA für Kultureinrichtungen“ im September 2013 für Archive und Museen.

In der BSB wurde die digitale Bereitstellung von Drucken des 15. und 16. Jahrhundert im Rahmen von zwei DFG-Projekten fortgesetzt. Die 2008 begonnene DFG-geförderte Digitalisierung der Inkunabelausgaben mit je einem Exemplar aus dem Bestand der BSB (sofern noch kein Digitalisat vorlag), wurde bis zum Ende des Projekts im Mai 2013 weitergeführt. Ende 2013 lagen 7.589 Titel digitalisiert vor, darunter auch 142 Inkunabeln, die zwischen 1986 und 2011 erworben wurden. Damit hat die BSB in den vergangenen fünf Jahren ein Viertel aller weltweit vorliegenden Drucke des 15. Jahrhunderts digitalisiert. Die Digitalisate der Inkunabelausgaben werden stets auch im Bibliotheksverbund Bayern B3Kat und daraus abgeleitet im lokalen Katalog der BSB nachgewiesen, sowie in Europeana, der DDB und ZVDD. Auch die im Rahmen des DFG-Projekts „Digitalisierung der im deutschen Sprachgebiet erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts“ in der BSB durchgeführte und nun in die Schlussphase gehende Digitalisierung von Ausgaben mit den Erscheinungsjahren 1518–1600 wird unter steter Verbesserung des objektbezogen optimalen technischen Verfahrens und in Zusammenarbeit mit Google fortgeführt. URN und URL der Digitalisate (jeweils mit der Angabe der Bibliothek sowie der Signatur als Hinweis auf die exemplarspezifischen Besonderheiten) sind im VD 16, im Bayerischen Verbundkatalog B3Kat und im lokalen Katalog der BSB verzeichnet. Über die VD16-Nummer werden zunehmend auch Digitalisate anderer Projekte und Bibliotheken kontinuierlich ergänzt. Zum Ende des Berichtsjahres 2013 sind im VD 16 insgesamt bereits bei knapp 40.000 Titeln Links auf Digitalisate nachgewiesen.

Seit der Einspielung der VD17-Daten in den GBV im Jahr 2008 sind für Katalogisate des Einzugsbereichs VD 17 nur noch Fremddaten vorgesehen. Daher werden die von der Sammlung Deutscher Drucke 1601–1700 erworbenen Titel zunächst in der VD17-Datenbank nach dem Standard der nationalbibliographischen Aufnahmen erschlossen und dann in den GBV eingespielt. Die Provenienzen werden weiterhin ausführlich nach den „Empfehlungen zur Provenienzverzeichnung“ der AG Alte Drucke erschlossen. In vierteljährlichem Turnus wird eine elektronische Neuerwerbungsliste[9] veröffentlicht. In verschiedenen meist DFG-geförderten Projekten und in Eigenleistung engagiert sich die HAB besonders in der Digitalisierung von Drucken des 17. Jahrhunderts. Die Daten werden über verschiedene Portale wie das ZVDD, das VD 17 und den GBV nachgewiesen und können über eine OAI-Schnittstelle (vgl. http://oai.hab.de/?verb=Identify) heruntergeladen werden. Mittlerweile sind rund 1.400 SDD-Erwerbungen innerhalb der diversen Digitalisierungsprojekte der HAB[10] digitalisiert. Mit dem im März 2012 begonnenen von der DFG geförderten Projekt „Digitalisierung der im VD 17 nachgewiesenen Werke der „Mainstream-Literatur“ des 17. Jahrhunderts – ein Beitrag zur Gesamtdigitalisierung des VD 17 (Masterplan)“ wird die Digitalisierung der SDD relevanten Werke zügig vorangehen, dies wird im Besonderen unterstützt werden auch in dem geplanten Parallelprojekt der Digitalisierung von unikalen Beständen in der HAB im Rahmen der DFG-Förderlinie für das VD 17.

Bedingt durch das Moratorium im VD18-Projekt konnte an der SUB im Berichtsjahr vermehrt Personal für die Bearbeitung der in den Vorjahren aus unterschiedlichen Gründen aufgelaufenen Katalogisierungsrückstände der Sammlung Deutscher Drucke 1701–1800 eingesetzt werden, wodurch diese im Berichtsjahr erheblich reduziert werden konnten. Zudem waren zum Ende des Jahres 2013 bereits rund 80% des laufenden Erwerbungsjahrgangs katalogisiert und standen der Benutzung zur Verfügung. Durch die Teilnahme der SUB an der Pilotphase des VD18-Projekts steht zudem bereits ein großer Teil von Werken aus der Sammlung Deutscher Drucke 1701–1800 online zur Verfügung: Etwa 4.200 Titel der insgesamt knapp 18.500 Titel umfassenden Sammlung wurden im Rahmen des VD18-Projekts digitalisiert und können nun online eingesehen oder heruntergeladen werden.

Alle im Rahmen der Sammlung Deutscher Drucke 1801–1870 erworbenen Titel werden im HEBIS-Verbundsystem erfasst und sind im OPAC[11] bzw. Suchportal[12] der UB Frankfurt recherchierbar. Die Zeitschriften werden außerdem in der ZDB nachgewiesen. Seit 2004 wird ein SDD-eigener Fachcode vergeben, mit dessen Hilfe monatliche fachspezifische Neuerwerbungslisten erstellt werden; diese lassen sich – jeweils rücklaufend für ein Jahr – unter folgendem Link aufrufen: http://www.ub.uni-frankfurt.de/ne/fachlist.html?print=no&tf=99&monat=00000&fach=sdd. Bei monographischen Neuerwerbungen, die dies unter Gesichtspunkten der Bestandserhaltung zulassen, werden Titelblatt und – sofern vorhanden – Inhaltsverzeichnis gescannt und als Kataloganreicherung im OPAC mit angezeigt. Das 2011 begonnene Retrokatalogisierungsprojekt (Umfang: über 8.000 Titelkarten) mittels dessen die bislang nur im handschriftlichen alphabetischen Katalog der ehemaligen Senckenbergischen Bibliothek nachgewiesenen Titel der Jahre 1801–1870 im HEBIS-Verbundsystem erfasst wurden, konnte inzwischen abgeschlossen werden. Die Katalogisierung erfolgte ausschließlich anhand der Karten und ohne Autopsie. Die insgesamt 8.571 Datensätze lassen sich im OPAC der UB Frankfurt[13] gezielt mit der Eingabe slu: seb-hsak im Feld „Allgemeine Suche“ herausfiltern.

An der SBB-PK ist die seit 2008 im Rahmen des Erwerbungsgeschäftsgangs durchgeführte Erfassung grundlegender Daten zu besonderen Einbänden im Bibliothekskatalog inzwischen in die Routine übergegangen. Alle Titel werden im GBV katalogisiert. Die aktuell erworbenen und katalogisierten Titel im Bereich Kinderbuch können auf der Homepage der Abteilung in der Rubrik „Recherche und Ressourcen“ unter „Neuerwerbungen“[14] eingesehen werden.

Seit 2008 digitalisiert die DNB Inhaltsverzeichnisse und stellt diese über ihren Katalog und die Datendienste weltweit zur Verfügung. Die Scanaktivitäten wurden nach und nach ausgebaut und systematisch sowohl im Bereich der Neuerwerbungen als auch retrospektiv ausgeweitet. So werden die Inhaltsverzeichnisse von Büchern innerhalb wie außerhalb des Verlagsbuchhandels sowie von Hochschulschriften gescannt. Seit 2013 gehören auch die Inhaltsverzeichnisse der neu eingehenden Publikationen des Auslandes einschließlich der Germanica und Übersetzungen zu diesem Dienst. Im Rahmen von retrospektiv angelegten Projekten werden jährlich mehr als 60.000 Inhaltsverzeichnisse aus dem älteren Bibliotheksbestand digitalisiert. Schwerpunkte hierbei waren zum einen die Inhaltsverzeichnisse von Büchern der Zugangsjahre 1913 bis 1922 und von 1983 bis 1989. Zum anderen konnten auch die Inhaltsverzeichnisse aller Monographien aus der Exilsammlung Leipzig sowie des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 Frankfurt digitalisiert und bereitgestellt werden. Derzeit werden vor allem Inhaltsverzeichnisse der frühen 1990er Jahre gescannt. Ergänzt um die aus den Bibliotheksverbünden Deutschlands und Österreichs übernommenen digitalisierten Inhaltsverzeichnisse standen zum Jahresende 2013 mehr als 1 Million digitalisierter Inhaltsverzeichnisse mit rund 2,7 Millionen Seiten über das Portal zur Recherche, Information und freien Nachnutzung zur Verfügung.

Rund eine Million Netzpublikationen, die sich im Wesentlichen aus E-Books (49%), E-Paper-Ausgaben (34%), Hochschulschriften (14%) und Online-Zeitschriften (3%) zusammensetzen, stehen mittlerweile in den Lesesälen in Frankfurt am Main und Leipzig zur Verfügung, täglich kommen ca. 1.000 dazu. Daneben wurde mit der Sammlung von Hörbüchern (Audio-Files) begonnen, die ebenfalls unter die gesetzliche Pflichtablieferung fallen. Am Aufbau und der Implementierung verschiedener Ablieferschnittstellen sowie der Entwicklung automatisierter Verfahren zur Sammlung von Webseiten wird kontinuierlich gearbeitet. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Ablieferung: Webformulare für die Ablieferung kleinerer Mengen oder einzelner Titel sowie automatisierte Ablieferungsverfahren (OAI Harvesting und Hotfolder) für größere Mengen. Nähere Informationen sind auf der Website http://www.dnb.de/ablieferungnp zu finden. Das selektive Webharvesting wird mittlerweile auf einer regulären Basis durchgeführt und derzeit etwa 700 Webseiten aus den Behörden und Institutionen des Bundes, Parteien, Interessenverbänden, Kultureinrichtungen etc. gesammelt und ausgewählte Seiten zu bedeutsamen Ereignissen geharvestet. Mit der Archivierung eines großen Teils des Webangebots der Financial Times Deutschland (ca. 400.000 URLs) konnte auch ein mittlerweile vom Netz genommenes Informationsangebot einer überregionalen Tageszeitung für die Nachwelt gesichert werden. Die Sammlung von nichtkörperlichen Musikalien begann im vergangenen Jahr mit 2.500 Titeln. Sie wird kontinuierlich weiterentwickelt und auf eine technisch realisierbare Grundlage gestellt.

Das Angebot von sog. E-Paper-Ausgaben als elektronisches Faksimile gedruckter Zeitungen schreitet rasant voran. 2013 waren es bereits rund 1.200 Titel incl. aller Nebenausgaben sowie Regional- und Lokalblätter, die als E-Paper angeboten wurden. Mit der zunehmenden Verbreitung der E-Paper im PDF-Format und der Entwicklung eines Workflows zum Einsammeln, zur Formatkonvertierung und Übernahme in die Katalog- und Archivsysteme der DNB konnte die E-Paper-Sammlung von zunächst 25 Titeln im Test im Jahr 2009 auf rund 650 Titel mit 388.000 Ausgaben im Jahr 2013 ausgebaut werden. Eine Liste der verfügbaren E-Paper-Titel sowie Informationen zu deren Sammlung sind unter http://www.dnb.de/epaper zu finden. Da für jede E-Paper-Ausgabe automatisch ein eigener Datensatz erzeugt wird, können nun einzelne E-Paper-Ausgaben gezielt im Katalog recherchiert und unmittelbar per Mausklick aufgerufen werden. Allerdings ist es aus urheberrechtlichen Gründen nicht möglich, ein E-Paper oder Teile daraus abzuspeichern und in digitaler Form nachzunutzen.

Im Rahmen der Digitalisierungsoffensive 2013 des Beauftragten für Kultur und Medien wird eine virtuelle Ausstellung „Künste im Exil“ mit digitalen Exponaten geschaffen. Dafür waren der reichlich 22.000 monographische Werke umfassende Originalbestand der Exilsammlungen in Leipzig und Frankfurt am Main sowie Archivmaterialien (ca. 11.000 Werke) zu digitalisieren und je nach rechtlichem Status als Teil der virtuellen Ausstellung bzw. in den Lesesälen der DNB zur Verfügung zu stellen. Das Ergebnis ist in die Online-Ausstellung „Künste im Exil – Die virtuelle Ausstellung und das Netzwerk“ www.kuenste-im-exil.de eingeflossen, die kontinuierlich mit weiteren Objekten und Beiträgen bestückt werden soll.

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Aus diesem Anlass soll die ab September 1914 von der damaligen Deutschen Bücherei in Leipzig begonnene Weltkriegssammlung (ca. 55.000 Einheiten), von der Teilbestände an andere Institutionen abgegeben wurden, virtuell zu einer Sammlung zusammengefasst werden. Daneben soll die thematische Recherche im Portalkatalog ermöglicht bzw. verbessert werden, begleitend dazu werden Bestandserhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Die Digitalisierung fügt sich in die aktuellen Bemühungen um die Schaffung einer Quellensammlung zur europäischen Alltags- und Mentalitätsgeschichte des Ersten Weltkriegs ein und wird anderen Weltkriegsportalen zur Verfügung gestellt. Eine für 2014 geplante virtuelle Ausstellung und eine Ausstellung vor Ort sollen die Sammlung in ihrer inhaltlichen wie formalen Seite präsentieren. Zu ausgewählten Objekten sind bereits 1.500 Digitalisate erstellt worden. (Die virtuelle Ausstellung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ ist unter: http://erster-weltkrieg.dnb.de online zu sehen.)

Benutzung und Öffentlichkeitsarbeit

Die über die Sammlung Deutscher Drucke angeschafften Werke werden im Rahmen der Benutzungsordnung der jeweiligen besitzenden Bibliothek der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf der Internetseite der AG SDD (www.ag-sdd.de) werden regelmäßig Neuerwerbungen vorgestellt, über besondere Aktivitäten berichtet sowie die Jahresberichte veröffentlicht.

Durch ein breites Spektrum von Aktivitäten sowie in Publikationen wurde auf die Tätigkeit der AG SDD durch die Partnerbibliotheken hingewiesen. Die Bibliotheken beteiligen sich in ihren Städten in der Regel jeweils an der Langen Nacht der Museen, der Langen Nacht der Wissenschaften oder ähnlichen Veranstaltungen und führen zu ausgewählten Ereignissen Lesungen durch. Folgende Veröffentlichungen, Ausstellungen und Veranstaltungen in Auswahl sind zu nennen:

  • Claudia Bubenik; Silke Trojahn: 25 Jahre und kein bisschen leise. Die Sammlung Deutscher Drucke feiert ihr 25-jähriges Jubiläum. In: BibliotheksMagazin 1 (2014), 45-56.
  • Asmus, Sylvia; Eckl, Marlen (Hrsg.): „…mehr vorwärts als rückwärts schauen …“. Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933–1945; eine Publikation des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek = „…olhando mais para frente do que para trás…“ . Berlin: Hentrich & Hentrich, 2013. Begleitbuch zur Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek, 8. Oktober 2013 – 31. Mai 2014 in Frankfurt am Main.
  • „Anschlag. Plakate zur Mediengeschichte“; Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek, 12. März – 1. September 2013 in Leipzig
  • „Vanitas – Tod im Buch“; Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek, 17. Mai – 22. September 2013 in Leipzig.
  • „Illustrierte Idylle? Die Gartenlaube: Gesichter eines Massenblattes“; Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums im Schautresor der Deutschen Nationalbibliothek, 8. November 2013 – 12. Oktober 2014 in Leipzig.
  • „Künste im Exil – Die virtuelle Ausstellung und das Netzwerk“; Online-Ausstellung www.kuenste-im-exil.de; Vorstellung des Projekts und Freischaltung der ersten Module am 18. September 2013.
  • Anna Nyburg „From Leipzig to London“: The Life and Work of the Émigré Artist Hellmuth Weissenborn. Lesung und Buchvorstellung im Rahmen der Leipziger Jüdischen Woche am 26. Juni 2013 in der Deutschen Nationalbibliothek.
  • Workshop „Dynamisches Bewahren!? Ein Gedankenaustausch zur Sammlung dynamischer Publikationsformen im Web“ am 20. Dezember 2013 an der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main.

Bestandserhaltung

An der SBB-PK konnte in Zusammenarbeit mit den zuständigen technischen Dienststellen der Bibliothek eine wesentliche Verbesserung bei der Erhaltung von Verlagseinbänden erreicht werden.

Die dauerhafte Sicherung der im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags gesammelten Materialien ist für die DNB eine Aufgabe von grundlegender Bedeutung und daher in der gesetzlichen Grundlage explizit verankert. Ziel ist neben der eigentlichen Bewahrung der Objekte immer auch die Gewährleistung ihrer dauerhaften Nutzbarkeit. Maßnahmen der Bestandserhaltung beziehen sich auf die Erhaltung der Unversehrtheit der vorhandenen Medienwerke und Sammlungen. Hierzu zählen präventive Maßnahmen (z. B. Lagerung, Magazinsicherheit, Notfallvorsorge), Konservierung (Erhalt des jetzigen Zustands eines Objekts, Verhinderung seiner Verschlechterung) und ggf. Restaurierung der Medien (Versuch, den ursprünglichen Zustand eines Objekts wiederherzustellen). Hinzu kommen Ansätze, die aus organisatorischen oder fachlichen Gründen auf eine Substituierung des informationellen Gehalts hinauslaufen, also etwa auch die Digitalisierung oder Umkopierung gefährdeter Objekte umfassen können, wobei die Qualität der Datenarchivierung ein ganz besonderes Gewicht hat.

In diesem Zusammenhang wurden im letzten Jahr des laufenden Rahmenvertrags für die Bibliotheken und Archive des Bundes rund 32.000 kg Bibliotheksgut entsäuert, also ca. 102.000 Bände. In dem seit 1994 nahezu kontinuierlich laufenden Entsäuerungsprogramm sind nun die monographischen Bestände der Zugangsjahre 1946 bis 1986 sowie die Bestandsgruppe der gezählten Schriftenreihen von 1913 bis 1992 der DNB Leipzig entsäuert.

Daneben wurden von 1.980 Monographien digitale Sekundärformen hergestellt, um die Bände vor weiterer mechanischer Beschädigung zu schützen. Dazu wurden die jeweiligen Datensätze mit einem Ausleihcode versehen, der eine Bestellung aus dem Magazin verhindert und den Benutzungsbedarf unmittelbar auf das Digitalisat lenkt[1].

Die Verfasserin:

Dr. Claudia Bubenik ist Leiterin des Referats Alte Drucke, Bayerische Staatsbibliothek, 80328 München, Tel.: 089-28638-2261, E-Mail: claudia.bubenik@bsb-muenchen.de

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[1] http://www.bsb-muenchen.de/index.php?id=181&type=0

[2] http://www.bsb-muenchen.de/index.php?id=789&type=0

[3] http://www.bl.uk/catalogues/istc/index.html

[4] http://www.bsb-muenchen.de/literatursuche/spezialbestaende/alte-und-seltene-drucke/16-jahrhundert-vd-16/

[5] http://www.vd17.de/index.php?article_id=0&wWidth=1008&wHeight=900

[6] http://vd18.de/

[7] https://opac.rism.info/metaopac/start.do?View=rism

[8] http://ikar.staatsbibliothek-berlin.de/

[9] http://dbs.hab.de/sdd/sddlist.htm

[10] http://www.hab.de/de/home/bibliothek/digitale-bibliothek-wdb.html

[11] https://lbsopac.rz.uni-frankfurt.de

[12] http://hds.hebis.de/ubffm/index.php

[13] https://lbsopac.rz.uni-frankfurt.de/

[14] http://staatsbibliothek-berlin.de/die-staatsbibliothek/abteilungen/kinder-und-jugendbuecher/recherche-und-ressourcen/neuerwerbungen/

[15] http://www.bsb-muenchen.de/fileadmin/imageswww/pdf-dateien/bibliotheksmagazin/BM2014-1.pdf

Letzte Änderung: 23.12.2014

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