Die Idee
In seiner Studie Buch, Bibliothek und geisteswissenschaftliche Forschung (Göttingen 1983) entwickelte Bernhard Fabian die Idee einer verteilten Nationalbibliothek, um die erheblichen Lücken an gedruckter Literatur in Deutschland zu schließen.
Fabian schlug vor, dass fünf Bibliotheken ihre Bestände innerhalb bestimmter Zeitsegmente systematisch ergänzen sollten. Er wählte dafür die Bibliotheken aus, die im jeweiligen Zeitabschnitt die reichsten Bestände besaßen und damit die beste Grundlage für eine Vervollständigung boten.