Bertuch, Friedrich Justin: Neues Bilderbuch für Kinder und deren Erzieher :

oder merkwürdige Gegenstände vom Gebiet der Welt- und Naturbeschreibung der Erwerbkunde der mechanischen und der schönen Künste. Nach den besten seltnen und kostbaren Kupferwerken des Aus- und Innlandes getreu abgebildet … in deutscher und französischer Sprache fasslich beschrieben. - Bd. 1,1-1,8. - Leipzig : Industrie-Comptoir, 1805

Signatur: Wq 629

Der Weimarer Schriftsteller, Verleger u. Buchhändler Friedrich Johann Justin Bertuch (1747-1822) gilt als einer der Autoren, der den Begriff des Bilderbuches gebräuchlich machte. Er selbst schreibt: "Ein Bilderbuch ist für eine Kinderstube ein ebenso wesentliches und noch unentbehrlicheres Meuble als die Wiege, die Puppe, oder das Steckenpferd".
Ganz im Sinne der Aufklärung verfolgte er mit der Anlage seiner Bilderbücher auch ein didaktisches Konzept. So sollten die Kupfer wahrheitsgetreu nach der Realität gestochen und die Tafeln nicht überfüllt sein.

Das Werk erschien in Lieferungen, um den Preis niedrig zu halten.

 
E-Mail-IconDr. Angela Hausinger