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Willkommen bei der AG Sammlung Deutscher Drucke

In der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke (AG SDD) kooperieren sechs Bibliotheken, um eine umfassende Sammlung der gedruckten Werke des deutschen Sprach- und Kulturraums vom Beginn des Buchdrucks bis in die Gegenwart aufzubauen, zu erschließen, der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und für künftige Generationen zu bewahren.

Dadurch entsteht eine verteilte Nationalbibliothek, in der die beteiligten Bibliotheken für einzelne Zeitsegmente verantwortlich sind.

1450 - 1600 Bayerische Staatsbibliothek München (Notendrucke bis 1800) (Vorsitz)
1601 - 1700Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
1701 - 1800Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
1801 - 1870Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main
1871 - 1912 Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (Landkarten und Zeitungen: 1801 - 1912, Notendrucke: 1801 - 1945)
1913 ff.Deutsche Nationalbibliothek

Letzte Änderung: 01.02.2018

Buch des Monats Februar 2018:
Johann von Sachenkirch: Kurtzer und einfaltiger Discurs Von der Pest. Breslau: Georg Baumann [1628?]. – 16 Seiten; 4°
(Erworben von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel; Signatur: Xb 10594)

Titelblatt Johann von Sachenkirch: Kurtzer und einfaltiger Discurs Von der Pest. Johann von Sachenkirch: Kurtzer und einfaltiger Discurs Von der Pest. Breslau: Georg Baumann [1628?]. – 16 Seiten; 4°
(Erworben von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel; Signatur: Xb 10594)

Die kleine Schrift Johann von Sachenkirchs (1585-1672) gehört zu den vielen in Seuchenzeiten gedruckten Kleinschriften, welche während der immer wieder in der frühen Neuzeit in Europa wütenden Epidemien weiten Bevölkerungskreisen Hilfe zur Selbsthilfe versprachen. Angesichts einer völlig mangelhaften medizinischen Versorgung entstanden bereits mit dem frühen Buchdruck solche kleinen Ratgeber in den Landesprachen.

Wie Sachenkirchs Kurtzer Discurs schon auf dem in der Abbildung dargestellten Titelblatt ankündigt, wurden zunächst kurz die Ursachen der Pest ˗ die als universaler Begriff für seuchenartig sich verbreitende Infektionskrankheiten genutzt wurde ˗ erörtert, um dann in verschiedenen Kategorien Hilfsmittel und notwendige Verhaltensweisen abzuhandeln. Krankheiten wie die Pest, rote Ruhr, Pocken oder Cholera konnte man erst in späterer Zeit als von mikroskopisch kleinen Erregern verbreitete Krankheiten beschreiben. In der frühen Neuzeit deutete man sie aufgrund ihres meist völlig überraschenden Aufkommens und der schnellen Verbreitung generell als Strafe Gottes für sündiges Verhalten. Gleichwohl versuchten ärztliche Ratgeber Hilfe zu versprechen.

Sachenkirch stammt aus Schweidtnitz in Schlesien, wohin er nach seinem Studium in Basel als Stadtarzt auch wieder zurückkehrte. In seiner Promotion im Jahr 1612 bei Peter Ryff beschäftigte er sich bereits mit dem Thema ansteckender Krankheiten (De febribus in genere. Basel 1612).

Heute sind Seuchenschriften wie andere Kleinschriften und Ratgeberliteratur aus der frühen Neuzeit nur noch in wenigen Exemplaren bekannt. Sachenkirchs in Breslau zum Druck gebrachter Discurs Von der Pest ist mit dieser Erwerbung erstmals in einer deutschen Bibliothek im Original nachgewiesen.

Buch des Monats Januar 2018:
Von Stahel und Eysen. Wie man die selbigen kunstlich Weych unnd hart machen sol. Allen Waffenschmiden, Golt schmiden […] sampt allen andern kunstbaren werckleuten so mit stahel und Eysen yhre arbeits ubung treiben […]. – [Erfurt : Melchior Sachse d. Ä.], 1532. – [8] Bl., Titelholzschnitt
(Erworben von der Bayerischen Staatsbibliothek München, Signatur: Alch. 351 e)

Titelholzschnitt "Von Stahel und Eysen" Von Stahel und Eysen. Wie man die selbigen kunstlich Weych unnd hart machen sol. Allen Waffenschmiden, Golt schmiden […] sampt allen andern kunstbaren werckleuten so mit stahel und Eysen yhre arbeits ubung treiben […]. – [Erfurt : Melchior Sachse d. Ä.], 1532. – [8] Bl., Titelholzschnitt
(Erworben von der Bayerischen Staatsbibliothek München, Signatur: Alch. 351 e)

Das von einem anonymen Autor verfasste Werk "Von Stahel und Eysen" zählt zu den ältesten gedruckten metallurgischen Abhandlungen über das Härten, Abschrecken, Anlassen und Schmieden von Stahl und Eisen, die im Jahr 1532 an drei verschiedenen Orten, Nürnberg, Mainz und Erfurt, gedruckt wurde. Bislang lag nur ein fragmentarisches Exemplar mit sieben Blatt vor. Bei der vorliegenden Neuerwerbung handelt es sich um das einzig bekannte Exemplar mit dem abschließenden achten Blatt.

Zu Beginn wird ähnlich einem medizinischen Arzneibuch der mehr oder weniger probate Ratschlag erteilt, wie man sich "vor dem bösen gifftigen gestanck" sowie im Umgang mit Quecksilber und Arsen schützen kann. Dies soll mittels der Zubereitung von Latwerge gelingen, "Nim Knobloch so gros alls ein faust, auch so viel welsche nüß, stoß es durcheinander, nim honig las yhn wol verscheumen ynn einer pfennen, thu dann den knobloch mit den nüssen darein und las es wol miteinander sieden bis es dick wird", die morgens auf nüchternem Magen eingenommen werden soll.

Im Anschluss daran behandelt die erste Hälfte des Werks Verfahren wie das Härten und Anlassen (Wiedererwärmen) von Eisen und Stahl mit Wasser oder zahlreichen unterschiedlichen, wohldurchdachten Rezepturen aus organischen und anorganischen Materialien, um den gewünschten Härtegrad zu erreichen. Ob die Zusammensetzungen stets zum gewünschten Ergebnis verhalfen, mag dahingestellt bleiben: "Nim virniß, Trachen blut [Naturharz verschiedener Pflanzen], geschabt horn, halb so viel saltz, regen würm safft, Rettich safft, unschlet [Talg] und Eysen kraut, lesch darynn ab." Die zweite Hälfte des Werkes ist dem Löten verschiedener Metalle gewidmet sowie dem Ätzen, Versilbern und Vergolden von Metall, um beispielsweise Schwerter und Waffen zu verzieren.

Buch des Monats Dezember 2017:
Grimm, Ludwig Emil: Kurze Lebensbeschreibung einer merkwürdigen und liebevollen Sau, geboren in Ihringshausen im Jahr 1849. – Berlin: Round not Square, 2017. – Bildrolle Erworben von der Deutschen Nationalbibliothek (Sammlung Künstlerische Drucke am Standort Leipzig) Signatur: XI A 3883

Grimm, Ludwig Emil: Kurze Lebensbeschreibung einer merkwürdigen und liebevolen Sau, geboren in Ihringshausen im Jahr 1849 - Bildrolle Grimm, Ludwig Emil: Kurze Lebensbeschreibung einer merkwürdigen und liebevollen Sau, geboren in Ihringshausen im Jahr 1849. – Berlin: Round not Square, 2017. – Bildrolle Erworben von der Deutschen Nationalbibliothek (Sammlung Künstlerische Drucke am Standort Leipzig) Signatur: XI A 3883

Der jüngste Bruder von Jacob und Wilhelm Grimm zählt zu den bedeutendsten Zeichnern und Radierern des 19. Jahrhunderts. Er porträtierte seine Brüder, wandte sich im Verlauf seines über 70jährigen Lebens aber mehrheitlich Darstellungen aus dem Volk zu. In seinem Nachlass fanden sich neben zahlreicher Portraits einfacher Leute auch mehrere Bildrollen mit Geschichten. Im Rollenformat gestaltete er comicartige Bilderfolgen, erste Erfahrungen sammelte er im Alter von ca. 40 Jahren durch die Schilderung einer Reise nach Hannover, die zu den frühesten sequenziellen Erzählungen des 18. und 19. Jahrhunderts in Deutschland gezählt wird.

Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um eine Geschichte, die nicht zuletzt auch durch ihre äußere Form einen idealen Zugang zum Bildrollenwerk des Künstlers bietet. Der Humor Ludwig Emil Grimms weiß auch noch im 21. Jahrhundert zu überzeugen. Erzählt wird die Geschichte eines rosa Schweinchens, das auf Grund seiner Wesensart seinem Besitzer zunächst besonders viel bedeutet. Doch das Schweinchen wird größer und fetter, das Interesse des Bauern wendet sich dem wirtschaftlichen Nutzen zu und er beschließt, es an den meistbietenden Schlachter zu verkaufen. Im Anhang zur Geschichte äußert sich das Schwein selbst zu seinem Leben, damit ist es das vermutliche erste Schwein der Literaturgeschichte mit einer Autobiografie.

Im kleinen Verlag Round not Square in Berlin erschienen, ist der Verlagsname Programm für die äußere Form. Über 150 Jahre nach dem Vorliegen von zunächst faksimilierten Ausgaben mit zusammengeklebten Papierbögen ist eine durchgängig gedruckte und handgebundene Bilderrolle von Ludwig Emil Grimms Werk erschienen.

Buch des Monats November 2017:
Röhrig, Else: Schlaflied im Kriege. Worte von Karl Röhrig. – Berlin : Germania-Verlag, 1916. – 3 Seiten.
(Erworben von der Staatsbibliothek zu Berlin. Signatur: 678 an @DMS 170372 : Mus)

Cover des Heftes "Röhrig, Else: Schlaflied im Kriege. Worte von Karl Röhrig." Röhrig, Else: Schlaflied im Kriege. Worte von Karl Röhrig. – Berlin : Germania-Verlag, 1916. – 3 Seiten.
(Erworben von der Staatsbibliothek zu Berlin. Signatur: 678 an @DMS 170372 : Mus)

Die Musikabteilung der SBB PK besitzt eine mehrere Regalmeter umfassende Sammlung von Liedern und Instrumentalstücken zum Ersten Weltkrieg. Es handelt sich um Belegexemplare teilweise kleinster Verlage, die einhergehend mit der allgemeinen Kriegsbegeisterung massenweise Soldaten- und Kriegslieder in unterschiedlichster Besetzung produzierten.

Anders als die meisten Kriegslieder der Sammlung handelt es sich hier nicht um ein aufpeitschendes Kampflied, sondern um ein einfaches ruhiges Strophenlied für einen kleinen Jungen, dessen Vater an der Front ist. Das Lied steht in der entlegenen Tonart Des-Dur und gibt eine idyllische, ruhige Atmosphäre wieder, die trotz der Einfärbungen nach f-Moll nicht zur dritten und vierten Strophe des Gedichtes passen will:

"[...] Krieg und Tod tobt draussen, und Stürme brausen. Doch für dich soll Frieden sein, und nichts Böses dringt herein. Lieber Gott, laß werden Frieden bald auf Erden. Und mein Bübchen werd’ ein Mann, der den Feind bezwingen kann. Stille wird’s im Stübchen. Schlafe sanft mein Bübchen. Mach die hellen Äuglein zu, schlafe sanft, du Liebling du."

Dass der Text an ein Gebet erinnert, verwundert nicht, da der Textdichter Karl Röhrig (1866-1927) auch Pfarrer war. Er hat 1915 auch einen Band mit Kriegsgedichten "Kriegsfanfaren" verfasst. Das Zimmer auf dem Titelblatt wirkt beinahe biedermeierlich. Das große schwarze Fenster, vor dem der Säugling in der Wiege mit dem ernsten Gesicht eines Erwachsenen ruht, wirkt fast bedrohlich. .

Buch des Monats Oktober 2017:
Mekarski, Victor Edler von Menk: Notizen über Gymnastik in vorzugsweiser Beziehung auf die zweckmäßige Anwendung der kalten Bäder in offenen Wässern und der Schwimmkunst : mit besonderer Rücksicht auf die öffentlichen Donau-Bade-Anstalten. – Wien : gedruckt bey Ant. v. Haykul, 1831. – 216 Seiten.
(Erworben von der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main. Signatur: 18/27198)

Titelblatt: Mekarski, Victor Edler von Menk: Notizen über Gymnastik in vorzugsweiser Beziehung auf die zweckmäßige Anwendung der kalten Bäder in offenen Wässern und der Schwimmkunst : mit besonderer Rücksicht auf die öffentlichen Donau-Bade-Anstalten Mekarski, Victor Edler von Menk: Notizen über Gymnastik in vorzugsweiser Beziehung auf die zweckmäßige Anwendung der kalten Bäder in offenen Wässern und der Schwimmkunst : mit besonderer Rücksicht auf die öffentlichen Donau-Bade-Anstalten. – Wien : gedruckt bey Ant. v. Haykul, 1831. – 216 Seiten.
(Erworben von der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main. Signatur: 18/27198)

Der Wiener Arzt Victor Mekarski Edler von Menk preist in seinem Buch die Wohltaten des Badens in kalten Gewässern, insbesondere in der Donau. Während das Warmbaden unweigerlich "Unlust, Trägheit, eine Art widernatürlicher Empfindlichkeit" nach sich ziehe, ermögliche die kühlere Temperatur und der sich "stets erneuernde Wellenschlag … Behaglichkeit, Lebhaftigkeit und Abhärtung". Dr. Mekarskis Abhandlung ist aber kein Schwimm-Lehrbuch, denn "das Schwimmen muß practisch erlernt werden … ein theoretischer Unterricht würde nichts fruchten", stattdessen werden in 176 Paragrafen "grundlegende Dinge der Schwimmkunst" beschrieben, z.B. "Meinungen berühmter Ärzte über diesen Gegenstand", "die physicalisch-chemischen Eigenschaften des Donauwassers" aber auch praktische Hinweise, etwa wo man die besten Badestellen findet und zu welcher Tages- oder Jahreszeit das Baden besonders zu empfehlen sei.

Der sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts wandelnde Naturbegriff führte zu einer Blüte der Balneologie, Hydrotherapie, Gymnastik und allgemeinen Gesundheitsvorsorge. Bereits 1810 wurde in Wien ein "Frey-Bad" eröffnet, dass sich allerdings nur "jedem Alter des männlichen Geschlechts unentgeldlich … darbiethet", wobei in späteren Abhandlungen darauf hingewiesen wird, dass "sich Jedermann einer Schwimmhose zu bedienen" habe. Geschlossene Badehütten, Schiffsbäder und ab 1831 eine vor neugierigen Blicken geschützte „Damenschwimmschule" standen auch "dem weiblichen Geschlechte" zur Verfügung, wobei diesen "furchtsamen Schönen" ohnehin nur "vom erfahrenen Arzte" unter Einbeziehung "aller obwaltenden Umstände und nur unter bestimmten Verhältnissen der gewöhnliche Gebrauch kalter Bäder gestattet" werden kann. Doch letztlich gilt für alle Badende: "Wer badet und trinket so kalt wie der Fisch/ Der bleibet, wie er, so gesund und frisch."

Buch des Monats September 2017:
[Anonym], Alkmeen und Menalippe. Eine Geschichte der russischen Vorwelt […], hrsg. von E. W. Lauffs, Köln: Oedenkoven und Thiriart, 1799 [1800]. – 3 Bl., 131 Seiten (1. Teil), 148 Seiten (2. Teil)
(Erworben von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Signatur: DD2017 A 33)

Titelblatt von Alkmeen und Menalippe., hrsg. von E. W. Lauffs, Köln: Oedenkoven und Thiriart, 1799 [1800] [Anonym], Alkmeen und Menalippe. Eine Geschichte der russischen Vorwelt […], hrsg. von E. W. Lauffs, Köln: Oedenkoven und Thiriart, 1799 [1800]. – 3 Bl., 131 Seiten (1. Teil), 148 Seiten (2. Teil)
(Erworben von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Signatur: DD2017 A 33)

Die Erzählung berichtet von der Liebesbeziehung zwischen dem skytischen Prinz Alkmeen und Menalippe, Tochter des Dezebal, Königs von Dazien. Da Dazebal von Alkmeens Vater Orontes getötet wurde und dieser damit über Dazien herrscht, sieht Menalippe in Alkmeen nur den Abkömmling einer feindlichen Besatzungsmacht. Die beiden begegnen sich jedoch, während Alkmeen unter falscher Identität durch Dazien reist, und verlieben sich in einander.

Gedruckt wurde das Buch von den Kölner Druckern und Verlegern Caspar Oedenkoven und Theodor Franz Thiriart; als Erscheinungsjahr ist auf dem Titelblatt 1799 angegeben, das Vorwort des Herausgebers E. W. Lauffs ist jedoch auf den 24.Juli 1800 datiert. Zusammen mit diesem Exemplar des Buches hat sich ein Brief Lauffs erhalten, dessen Inhalt vermuten lässt, dass Lauffs auch der Autor der Erzählung ist. Adressiert ist der vom 29. April 1804 stammende Brief an einen unbekannten Herzog, den Lauffs sehr umständlich um eine bezahlte Anstellung bittet.

Während Lauffs seinen Roman im Brief als ein Werk anpreist, das "von dem vornehmsten Gesichtspunkte der Philosophie ausgeht", kommt ein Rezensent in den Ergänzungsblättern der Allgemeinen Literatur-Zeitung 1801 zu der vernichtenden Einschätzung, dass es sich um ein "grotestkes Machwerk" handele: "Von der Fabel […] eine Skizze zu geben, wäre zwecklos, da das Ganze ungenießbar ist."

Bislang war weltweit kein Exemplar des Buches nachgewiesen.

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